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Die Idee
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Das Xenos – Projekt Ost-West Netzwerk „Zivilcourage und Gewaltprävention-z u g“
wurde als Verbund vom Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Arbeit und Leben Bielefeld und Arbeit und Leben Leipzig zum 01.07.2003 über den Zeitraum von drei Jahren bewilligt .

Gemeinsames Ziel der Kooperation ist es, Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft entgegenzuwirken, zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken sowie das friedliche Zusammenleben zu fördern.

z u g richtet sich zum einen an Jugendliche und junge Erwachsene, die sich im Übergang von der Schule in den Beruf, in berufsorientierenden Maßnahmen, in einer schulischen Berufsbildungsmaßnahme oder in der Berufsausbildung befinden.

Pädagogische Workshops zum Thema Gewaltprävention und Maßnahmen zur Erweiterung interkultureller und sozialer Kompetenzen vermitteln den Jugendlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, die es ihnen erleichtern, mit unterschiedlichen kulturellen Milieus umzugehen.
Die Stabilisierung von Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein und der Erwerb von Fach- und Schlüsselkompetenzen im sozialen und interkulturellen Bereich soll darüber hinaus eigene Kompetenzen und das eigene Innovationspotential herausfordern, Konflikte vermindern, das allgemeine betriebliche oder schulische Klima positiv verändern und nicht zuletzt die Chancen der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Parallel zu den Jugendlichen werden AusbilderInnen, LehrerInnen, AnleiterInnen, SozialarbeiterInnen ...in Konfliktmanagement und in interkultureller Kompetenz qualifiziert.

Durch die gleichzeitige Schulung von Jugendlichen und Lehrkräften und durch die Vernetzung aller beteiligten Einrichtungen werden neue Strukturen für das Erlernen und das Unterrichten einer demokratischen, weltoffenen Haltung und weit reichender interkultureller Kompetenzen geschaffen.

So zielt z u g nicht allein auf die individuelle Veränderung und Kompetenzförderung von Jugendlichen, gewaltfreies, interkulturelles Lernen und Handeln wird darüber hinaus nachhaltig im Schul- und Ausbildungssystem verankert.

In Bezug auf ein weiteres Ausbildungssystem wurde bei Arbeit und Leben Bielefeld ein Konzept für eine Fortbildung zum Trainer / zur Trainerin in Zivilcourage und Gewaltprävention konzipiert.
Diese ist seit dem Sommersemester 2004 im Studiengang Sozialarbeit / Sozialpädagogik der FH Bielefeld implementiert. Teilnehmende Studentinnen und Studenten werden hier in 3 Semestern inhaltlich und methodisch für die Tätigkeit im Rahmen des Netzwerkes qualifiziert – im Sinne von Nachhaltigkeit auch über den Projektlaufzeit hinaus.

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit steht weiter eine eigens eingerichtete Internetplattform, die allen netzwerkbeteiligten Einrichtungen auf Dauer als
Informationsbasis und als netzgestütztes Kommunikationssystem zur Verfügung steht

Die Evaluation aller Maßnahmen des Netzwerkes erfolgt in Kooperation mit dem Netzwerkpartner FH Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen.

Um die spezifischen Bedingungen in den alten und neuen Bundesländern angemessen zu berücksichtigen stehen die beiden Netzwerke in Leipzig und in Bielefeld in ständigem Austausch über Konzepte, Erfahrungen und Entwicklungen.

Für Öffentlichkeitsarbeit und Transfer der Netzwerkergebnisse engagiert sich der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben.


Im Rahmen der dreijährigen Projektarbeit werden gemeinsam mit den netzwerkbeteiligten Einrichtungen Kriterien für ein Qualitätssiegel „Gewaltfrei Arbeiten in kultureller Vielfalt“ entwickelt und im Rahmen der Netzwerkarbeit zertifiziert.

Das Ost-West Netzwerk z u g wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und den Europäischen Sozialfond im Rahmen des Bundesprogrammes „XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt“ gefördert.


Im Januar 2004 hat Bundestagspräsident Wolfgang Thierse die Schirmherrschaft für z u g übernommen.

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