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Erfolg für Bielefelder Bildungskonzept

Die Vertreter des Ost-West Netzwerks „zug“ überreichten in Berlin ihr Infomagazin zum Projektverlauf. von links nach rechts: Dorothee Hildebrandt, Claus Sobott (Arbeit&Leben Bielefeld)Wolfgang Thierse (Bundestagsvizepräsident), Lothar Jansen (Bundesarbeitskreis Arbeit&Leben), Wolfram Butter, Christine Schroot, Silke Haberkorn (Arbeit&Leben BWZ Leipzig)

Bundestagsvizepräsident lobt Projekt für Zivilcourage und Gewaltprävention

Berlin/Bielefeld/Leipzig. „Breit angelegte Bildungsansätze, wie sie im zug-Projekt verwirklicht wurden, sind zukunftsweisend,“ hieß es am Mittwoch in der Bundeshauptstadt. Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse empfing die Initiatoren des Ost-West Netzwerks „zug - Zivilcourage und Gewaltprävention“.

 

Der Bielefelder Berufsschüler Murat H. hat gelernt, dass man Konflikte auch ohne Gewalt lösen kann. Die Studentin Silvana S. erwarb eine umfangreiche Qualifikation, um selbstständig „Anti-Gewalt-Trainings“ durchzuführen. Und der Leipziger Akademikerin Silvia B. (42) wurden Handlungsmethoden vermittelt, um wirksam auf fremdenfeindliches Verhalten in einer Jugendgruppe zu reagieren. „Während meines Studiums war das noch kein Thema.“

 

Mehrere Hundert Schüler, Auszubildende und Studierende, aber auch Ausbilder,  Lehrkräfte und interessierte Bürger nahmen in den vergangenen drei Jahren  Bildungsangebote des zug-Projekts wahr. Das Ost-West Netzwerk erprobte parallel in Leipzig und Bielefeld neue Wege und Methoden für die Bildungsarbeit im Jugendbereich. Es wurden Infoveranstaltungen, Seminare, Workshops und Fortbildungen zu Themen wie Gewaltprävention, Integration und Förderung der demokratischen Alltagskultur durchgeführt.

 

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der Schirmherr des Projekts, betonte beim Empfang der Verantwortlichen, wie wichtig neue Strategien in der Jugendarbeit seien. Denn vielen Jugendlichen mangele es an Demokratieverständnis und gewaltfreier Orientierung. Gleichzeitig fehle es Lehrenden und Ausbildern an geeigneten Methoden, um solchen Tendenzen entgegen zu wirken. Thierse verwies hierbei auf zunehmende rechtsradikale Tendenzen in Ostdeutschland und die Integrationsproblematik in Westdeutschland.

 

Durchgeführt wurde das überregionale zug-Projekt  vom „Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben“ sowie den lokalen Einrichtungen „Arbeit und Leben“ e.V“ Bielefeld und „Arbeit und Leben BWZ GmbH“ Leipzig. In beiden Städten entstanden zahlreiche Kooperationen und Vernetzungen mit anderen Bildungsträgern, Vereinen, Schulen und Ausbildungsstätten.

 

Das Infomagazin zum zug-Projekt, das jetzt veröffentlicht wurde, bietet Einblick in die Vielfalt der Angebote und den Aktionsradius des Projekts, das offiziell zum Jahreswechsel ausläuft. Aber obwohl die finanzielle Förderung seitens des Bundesprogramms XENOS im Dezember endet, möchten die Bielefelder Beteiligten keinesfalls einen Schlussstrich ziehen. „Wir können die einzelnen zug-Angebote und Module zwar nun nicht mehr kostenfrei anbieten,“ erklärt Claus Sobott  von Arbeit&Leben Bielefeld, „aber wir stellen interessierten Einrichtungen, Schulen und Privatpersonen weiterhin gern unsere unterschiedlichen Bildungsangebote zur Verfügung und informieren über eventuelle Finanzierungsmöglichkeiten.“





31. August 2006 Fachtagung in Bielefeld: Soziale Benachteiligung und Gewalt

Möglichkeiten und Grenzen der gewaltpräventiven Arbeit im Übergang Schule / Beruf

Lesen Sie den Bericht

Hier finden Sie Mitschnitte der Veranstaltung (als MP3-Datei)

Einführung durch Dorothee Hildebrandt (Arbeit und Leben Bielefeld e.V.)

Grußwort des Sozialdezernenten Tim Kähler (Stadt Bielefeld)


Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Mansel (Universität Bielefeld)



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